ICO Reme-Coins, wenn Sie Ihre Daten zum Geschäft machen wollen

So einfach kann man das bezeichnen was den Wert des Unternehmens ausmacht. Auf der Seite des Unternehmens kann man nachfolgendes nachlesen: Einfach mit REME-Coins bezahlen und auf alles was du kaufst bis zu 100 Prozent Cashback erhalten – überall auf der Welt. REME-Coins sind mit echtem Wert hinterlegt und haben einen guten Grund, ausgegeben zu werden. REME-Coins ermöglichen dir den Zugang zu den Milliarden, die große Unternehmen durch den Verkauf von gesammelten Benutzerdaten erzielen. Zitat Ende

Eigentlich sind wir hier beim Facebook Skandal, aber hier mit Ihrer Einwilligung, und damit wäre das völlig in Ordnung. Die Frage ist nur, ob Sie das denn auch wollen das Ihre Daten dauerhaft an Unternehmen verkauft werden um damit dann Geld zu verdienen. Geht man nach der Empörung in Bezug auf den Facebook Skandal, dann fällt einem das schwer sich das vorzustellen.

Nun auch wir können ja da mal einer Fehleinschätzung unterliegen. Warten wir es ab. Bei diesem Projekt sind wir davon überzeugt, das das zumindest ein ehrliches Projekt ist, aber mit den falschen handelnden Personen an wichtigen Stellen im Unternehmen. Natürlich muss man auch das Unternehmen Repay.me im Zusammenhang mit dem Reme Coin sehen, denn über Reme Coins wird das Projekt „Repay.me“ finanziert.

Ein Projekt, was von der Grundidee her aus unserer Sicht nicht Neu ist, sondern bereits im Jahre 2005 schon mal da war. Damals waren aber die Rahmenbedingungen für den Erfolg des Projektes, der Projektidee, noch nicht so gut wie heute. War dann sicherlich auch ein Grund warum das Unternehmen damals seinen Geschäftsbetrieb im Jahre 2009 einstellen musste.

Wir sehen hier aber das Gesamtkonzept als nicht Durchdacht an, denn das Unternehmen Repayme will dann über eine Art „Afillate Programm“ Kunden auf die Plattform bekommen. Dass das funktionieren wird können wir uns jetzt noch nicht vorstellen, denn bekanntermaßen wird bei diesen Affilate Programmen auf Seiten der Afilliate Partner recht wenig verdient. Nun gut, auch das wird dann die Praxis zeigen. Kritsch sehen wir auch die Anzahl des bereits jetzt beschäftigten Personals im Unternehmen. Hier reden wir zu diesem Zeitpunkt schon über 40 Mitarbeiter, davon 28 Festangestellte und 12 Freelancer. Sportlich vom Kostenblock her. Auch das Geld muss erst einmal verdienen.